Bei Aleris handelt es sich um ein relativ junges Unternehmen, das Ende 2004 durch die Fusion von Commonwealth Industries, Inc. und IMCO Recycling, Inc. entstanden ist. Durch die Fusion wurde ein vertikal integriertes Aluminiumunternehmen geschaffen, das an der New Yorker Börse gehandelt wird. Seitdem hat das Unternehmen das Geschäft durch organisches Wachstum und betriebliche Verbesserungen sowie strategische Akquisitionen gestärkt. Im Jahr 2014 hat sich das Unternehmen außerdem aus strategischen Gründen für die Veräußerung der Geschäftsbereiche Recycling und Strangpressprodukte entschieden, um den Schwerpunkt ganz auf die Walzprodukte zu setzen.

Im Jahr 2006 erwarben wir Teile der Corus Group für 900 Millionen USD, wodurch sich unsere Größe verdoppelte. Unsere Präsenz in Europa und China erweitert sich damit deutlich. Zwischen 2005 und 2008 erfolgten weitere Akquisitionen im Wert von 560 Millionen USD. 2007 wurde das Zinkgeschäft verkauft, damit die Unternehmenstätigkeit sich auf das Kerngeschäft Aluminium fokussieren kann.

Aleris wurde 2006 von der Texas Pacific Group (TPG) aufgekauft. 2008–2009 kam es zur globalen Wirtschaftskrise und unser Volumen sank im Jahresvergleich um fast 40 Prozent. Zusätzlich musste Aleris die hohen Schulden unseres Privat-Equity-Eigentümer TPG bezahlen. Als Folge davon meldete das Unternehmen Insolvenz an. Das Insolvenzverfahren wurde 15 Monate später mit erheblicher Unterstützung von neuen Equity-Investoren unter Führung des Mehrheitseigners Oaktree abgeschlossen. Aleris hat das Verfahren als gestärktes Unternehmen mit einer soliden Bilanz und geringen Schuldenbelastung verlassen – in einer guten Position für das Wachstum in der Branche.

Das Unternehmen verstärkte sein Engagement für die rasch expandierende Automobilindustrie im Jahr 2013 mit der Eröffnung des neuen Karosserieblechwerks im belgischen Duffel und erweiterte seine globale Marktpräsenz mit der Eröffnung des neuen hochmodernen Plattenwalzwerks für die Luft- und Raumfahrtindustrie im chinesischen Zhenjiang.

2014 erwarb Aleris Nichols Aluminum. Durch diese Erweiterung kann Aleris Kunden in Nordamerika effizienter und flexibler beliefern. Das Unternehmen verkündete zudem Pläne zur Investition von 350 Millionen USD in die Erweiterung des Standorts Lewisport, Kentucky, um das in Duffel gewonnene Know-how auch für die nordamerikanische Automobilindustrie zu nutzen.

Nach einer strategischen Prüfung hat das Unternehmen 2014 zudem die Veräußerung der nordamerikanischen und europäischen Geschäftsbereiche für Recycling und Sonderlegierungen sowie Strangpressprodukte verkündet, um ein gestärktes, zielgerichteteres Unternehmen mit mehr Flexibilität zur Konzentration von Ressourcen in den Bereichen mit dem größten Wachstumspotenzial zu bilden.

Aleris befindet sich durch die langfristig steigende weltweite Aluminiumnutzung in einer guten Position für Wachstum.

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